Besondere Ereignisse

Die Eishockey-WM fand 1955 u. a. in Krefeld statt. Dabei gelang dem Team von Canada vor 10.500 Zuschauern, darunter einige tausend kanadische Soldaten, ein begeisterter 5:0 - Sieg über die Rußland. Und erneut herrschte im der eishockeyverrrückten Stadt ein Atmospäre, die man sich heute kaum noch vorstellen kann.

 

Am 16.Juni 1963 wurde der DEUTSCHE EISHOCKEYBUND (DEB) natürlich in Krefeld gegründet.

Die Werner-Rittberger-Halle

1963 wurde endlich die dringend benötigte 2. Eishalle fertiggestellt, von der alle Eissportaktiven der Stadt profitierten. Endlich veränderten sich die eingeschränkten Trainingsbedingungen für die Eishockeyspieler, aber auch die Eiskunstläufer und Eisstockschützen. Und schon bald wirkte sich das  auf die Leistungen der Eissportler aus, die nun wesentlich mehr Erfolge erzielten.

Auch die übrige Krefelder Bevölkerung war begeistert von den nun erweiterten Möglichkeiten des öffentlichen Eislaufs, denn die neue Eishalle lag direkt neben der Rheinlandhalle und an vielen Tagen war es möglich auf Schlittschuhen direkt von einer Halle in die andere zu wechseln, wenn man das wollte.

Seit 2004 trägt der KEV seine Heimspiele in der DEL in der Yayla-Arena, einer Mehrzweckhalle, die rund 8.200 Zuschauern Platz bietet, aus und entspricht damit natürlich auch den Ligaanforderungen.

Preußen Krefeld

Als erster KREFELDER Eishockeyverein konnte Preußen Krefeld 1951 überraschend die Deutsche Meisterschaft feiern. In der Endrunde holte die Mannschaft dabei unglaubliche 16:0 Punkte. Das löste in Krefeld eine noch größere Eishockeybegeisterung aus als die ohnehin seit 1936 vorhandene.

Damals begann alles, als Willi Münstermann 1936 das Hindenburgstadion (später Rheinlandhalle) bauen ließ und der KEV 1936 gegründet wurde, und 1947 mit Preußen Krefeld ein zweiter Eishockeyverein aus der Taufe gehoben wurde.

Die Krefelder Kneipen quollen über und machten tagelang ein Gschäft wie nie zuvor, und die Stadt war in einem regelrechten Eishockeyrausch.

KREFELDER EV

Die Gastwirte waren ein Jahr später erneut in dieser beneidenswerten Situation, denn 1952 machte es der KEV den Preußen nach und wurde ebenfalls Deutscher Meister. Das entscheidende Spiel gegen den SC RIESSERSEE in Mannheim wurde mit 6:4 gewonnen. Wieder einmal war die Eishockeyeuphorie in Krefeld unbeschreiblich und das Feiern wollte kein Ende nehmen.